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RZV investiert Millionenbetrag in neue Speichertechnik

Wetter, 15. November 2016 - Die RZV GmbH hat für seine beiden Rechenzentren neue Speichersysteme angeschafft. Insgesamt 370 Terrabyte Speicherplatz lösen die bestehenden Festplattensysteme ab. Beim IBM Großrechner für die Personalmanagement-Systeme wurde die Speicherkapazität auf 10 Terrabyte verdoppelt. Für die offenen Systeme, wie den SAP-Systemen, ersetzen nun stolze 360 Terrabyte die abgelösten Technologien. Klaus Meier, Leiter des Systembetriebes, sieht den RZ-Betrieb für die Zukunft gut aufgestellt: „Die Investitionen in die neuen Speichertechnologien geben uns und vor allem unseren Kunden die Sicherheit, für zukünftige technologische Anforderungen gerüstet zu sein.“

Beide Systemwelten (Großrechner und offene Systeme) arbeiten zukünftig mit der neuesten, modernsten und vor allem schnelleren Speichertechnologie des Herstellers EMC2. Das Tempo macht hierbei die flashspeicher-basierte SSD-Technologie, die den rotierenden Festplatten (HDD-Speicher) in Sachen Geschwindigkeit deutlich überlegen ist. Aber nicht nur beim Thema Geschwindigkeit haben die Flashspeicher die Nase vorn: SSD-Speicher sind im Gegensatz zu HDD-Medien gänzlich frei von beweglichen Bauteilen, verfügen über eine höhere Lebensdauer und sind in Sachen Wärmeentwicklung den HDD-Medien ebenfalls ein ganzes Stück voraus.

Damit die neuen SSD-Speicher von den Anwendungen optimal genutzt werden können, wird mit der sogenannten „Automated Storage Tiering“- Methode gearbeitet.  Damit werden Daten entsprechend ihren Zugriffsraten auf unterschiedliche Speichermedien – so genannten Storage Tiers – abgelegt. Häufig genutzte Daten lagern in den schnellen SSD-Speichern, während weniger oft angeforderte Daten vom System auf andere Speichermedien verschoben werden.

Neben den Investitionen in mehr und schnelleren Speicher, hat die RZV GmbH eine Speichervirtualisierung in den Systembetrieb implementiert. Damit lassen sich die Daten zwischen unterschiedlichen Speichersystem verschieben, ohne dass die Anwendungen abgeschaltet werden müssen. Der Kunde hat also keine „Downtime“ und kann während der gesamten Datenmigration problemlos mit seinen Anwendungen arbeiten.

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Datum:
16.11.2016