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Biosimilars auf dem Vormarsch

Biologika in der Rheumatologie

Rheuma

In der Rheumatologie etablierte Biologika sind zunehmend als Biosimilars erhältlich. Unter welchen Voraussetzungen kann man bei Patienten, die bisher das Originalpräparat erhalten haben, bedenkenlos umstellen?

„Am 16. Oktober läuft das Patent für das Originalpräparat des TNFa-Blockers Adalimumab ab“, verkündete Prof. Christian Reich, Berlin, auf einer Veranstaltung von Hexal. Da das Arzneimittel ab diesem Datum als Biosimilar erhältlich sein wird, ist laut Reich eine erhebliche Kostenentlastung zu erwarten.

„In der Phase-3-Studie ADACCESS wurde die Gleichwertigkeit des Adalimumab-Biosimilars GP2017 (Hyrimoz®) zum Originalpräparat gezeigt, sowohl hinsichtlich der klinischen Wirksamkeit auf die Symptome einer mittelschweren bis schweren Plaque-Psoriasis, als auch hinsichtlich Verträglichkeit und Sicherheit“, so der Experte. Es wurden keine klinisch bedeutsamen Unterschiede zwischen Patienten festgestellt, die kontinuierlich Original oder Biosimilar erhielten oder mehrere Male zwischen den beiden Präparaten umstellten. Das galt auch für die Immunogenitätsprofile. Ähnliches zeigte auch der Vergleich zwischen dem Biosimilar GP2015 (Erelzi®) und dem Originalpräparat des TNFa-Inhibitors Etanercept (Studie EGALITY).

In der in 2017 aktualisierten Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) wird bekräftigt, dass die in der Rheumatologie verfügbaren Biosimiliars so eingesetzt werden können wie Originatorprodukte, wenn die Äquivalenz der Produkte nachgewiesen wurde und sie zugelassen sind. TH

Symposium: „Interdisziplinäre Sprechstunde: TNF-Blockade und mehr...?!“, im Rahmen der 46. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie, Mannheim, 21.9.2018, Veranstalter: Hexal GP2015: Erelzi®

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Datum:
12.12.2018