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Walnüsse für die intestinale Mikrobiota

Einfluss der Ernährung

Gastroenterologie

Epidemiologische Studien deuten darauf hin, dass der regelmäßige Verzehr von Nüssen gesundheitsfördernde Wirkungen hat. Der Nussgenuss scheint sogar mit niedrigeren onkologischen und kardiovaskulären Mortalitätsraten assoziiert zu sein.

Für die positiven Auswirkungen des Verzehrs von Walnüssen auf die intestinale Mikrobiota und den Metabolismus gab es bisher schon erste vorklinische Beweise. Eine randomisierte Crossover-Studie lieferte nun handfeste Ergebnisse.

Zehn gesunde Männer und acht gesunde Frauen (Durchschnittsalter 53 Jahre, mittlerer BMI 28,8 kg/m²) sollten drei Wochen lang täglich eine isokalorische Diät mit 42 g Walnüssen pro Tag einhalten oder keine Walnüsse essen. Nach einer einwöchigen Auswaschphase wechselten die Gruppen das Diätregime. Um den Einfluss der Walnüsse einschätzen zu können, wurden zu Beginn und am Ende der Intervention Stuhl- und Blutproben entnommen.

Der Konsum von Walnüssen beeinflusste die Zusammensetzung und Funktion der gastrointestinalen Mikrobiota messbar und positiv. Firmicutes-Spezies, inklusive Clostridium und Roseburia, erhöhten sich signifikant. Diese Gattungen bilden Butyrat, die Hauptenergiequelle der Darmzellen. Außerdem reduzierten sich durch die Walnussdiät proinflammatorische, sekundäre Gallensäuren und ebenso die Gesamt- und LDL-Cholesterinkonzentrationen. Dies lag vermutlich aber nicht an der Darmflora, sondern an den mehrfach ungesättigten Fettsäuren der Nuss. EG

Holscher HD et al.: Walnut consumption alters the condary ... J Nutr 2018; 148(6) 861-67

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Datum:
07.12.2018