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Klare Evidenz für Dreifach-Therapie

Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD)

Atemwege

Studiendaten haben gezeigt, dass vortherapierte COPD-Patienten mit einer Vorgeschichte von Exazerbationen von einer Dreifach-Kombination aus Muskarin-Antagonisten (LAMA), b2-Agonisten (LABA und inhalativem Kortikosteroid (ICS) profitieren können. Die TRIBUTE-Studie beweist dies nun erstmals im Direktvergleich zu dualen Kombinationstherapien.

„Trotz dualer Vortherapie können COPD-Pateinten in instabile Erkrankungsphasen geraten und schwerwiegende Symptome sowie rezidivierende Exazerbationen aufweisen“, betonte Prof. Carl-Peter Criée, Bovenden, auf einer Veranstaltung von Chiesi. In diesem Fall kann eine Dreifach-Therapie mit dualer Bronchodilatation durch LAMA und LABA und zusätzlicher antientzündlicher Wirkung einen entscheidenden Vorteil bringen, wie die TRIBUTE-Studie beweist.

In der randomisierten Doppelblundstudie wurde die Wirksamkeit der Dreifach-Fixkombination aus Glycopyrroniumbromid, Formoterolfumarat und Beclametasondipropionat (GB/FF/BDP) mit der LAMA/LABA-Kombination aus GB und Indacaterol (IND) verglichen hinsichtlich der Reduktion moderater bis schwerer Exazerbationen verglichen. Eingeschlossen waren 1532 vortherapierte COPD-Patienten mit FEV1<50%, CAT-Score≥10 und mindestens einer moderaten bis schweren Exazerbation im Vorjahr (63% GOLD-Gruppe B).

Verglichen mit der reinen dualen Bronchodilatation reduzierte die Dreifachkombination das Auftreten moderater bis schwerer Exazerbationen signifikant um 15,2%. „Die LAMA/LABA/ICS-Fixkombination war zudem mit einem signifikant besseren Prä-Dosis-FEV1 verbunden sowie mit einer signifikant stärkeren Verbesserung der Lebensqualität“, so der Experte. OH

Fachpressekonferenz:
„TRIBUTE-Studie: Neue Evidenz für die Dreifach-Therapie bei COPD-Patienten“, Hamburg, 11.4.2018, Veranstalter: Chiesi
Glycopyrroniumbromid/Formoterolfumarat/Beclametasondipropionat: Trimbow®

Bereitgestellt von:
Datum:
28.05.2018