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Nach Myokardinfarkt konsequent LDL senken

Therapie-Optionen

Praxis-Depesche

Nach einem akuten Myokardinfarkt sind KHK-Patienten einem hohen Risiko für Folgeereignisse ausgesetzt. In etwa 50% der Fälle treten diese bereits im Folgejahr auf. Die Überlebenswahrscheinlichkeit nach einem akuten Folgeinfarkt nimmt dabei im Vergleich zum ersten akuten Infarkt deutlich ab. Eine sofortige Sekundärprävention durch eine effektive Senkung von LDL-Cholesterin ist bei Infarktpatienten daher entscheidend. Eine klassische medikamentöse lipidsenkende Therapie mit Statinen reicht bei einigen Patienten mit hohem Myokardinfarkt-Risiko jedoch häufig nicht aus, um die empfohlenen LDL-Zielwerte zu erreichen. Eine Therapieeskalationmit der Kombination aus Statin und Ezetimib (z. B. Atorvastatin/Ezetimib: Tioblis®) kann den LDL-Wert im Vergleich zur Statin-Monotherapie dagegen signifikant stärker senken. Von der stärkeren Senkung durch die Kombinationstherapie können vor allem Postinfarkt-Patienten mit drei oder mehr weiteren Risikofaktoren profitieren. Langzeitdaten zufolge ist unter Atorvastatin/ Ezetimib (Tioblis®) das relative Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse nach sieben Jahren um bis zu 19% geringer.

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Datum:
03.05.2018