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Frühe Umstellung auf Tapentadol lohnt sich

Therapie-Optionen

Schmerz
Nach einer aktuellen Datenauswertung des DGS-Praxis Register Schmerz ist eine direkte Umstellung von WHO-Stufe-1-Analgetika auf Tapentadol besonders wirksam. Präsentiert wurden die Daten auf einer Veranstaltung von Grünenthal im Rahmen des diesjährigen Deutschen Schmerzund Palliativtag von Dr. Gerhard Müller-Schwefe, Göppingen. Die Datenstammten von 175 000 Patienten, von welchen über 10 000 mit Tapentadol behandelt wurden. Bei den Patienten, die bereits von WHO-Stufe- 1-Analgetika (Nicht-Opioid-Analgetika) auf Tapentadol umgestellt wurden, ging die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage innerhalb von zwölf Wochen um zwei Drittel zurück, und die Schmerzintensität nahm um 75% ab. Bei denjenigen, die von schwachen bzw. starken Opioiden auf Tapentadol umgestellt wurden (WHO-Stufe 2 bzw. 3), wurde ein Rückgang der Arbeitsausfälle um 35 bzw. 25% und eine Schmerzreduktion um jeweils 60% verzeichnet. „Die Darmfunktion der umgestellten Patienten blieb dabei nahezu unbeeinträchtigt bzw. besserte sich signifikant“, so Müller-Schwefe. Auch bezüglich der Lebensqualität wurden mit Tapentadol signifikante Verbesserungen festgestellt.

Bereitgestellt von:
Datum:
03.05.2018