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Safinamid wirkt auf Motorik und NMS

Therapie-Optionen

Praxis-Depesche

Safinamid (Xadago®) wird zur Behandlung von Parkinson im mittleren bis fortgeschrittenen Stadium eingesetzt, wenn unter Levodopa motorische Komplikationen aufgetreten sind. Aufgrund seines kombinierten dopaminergen und anti-glutamatergen Wirkmechanismus kann Safinamid sowohl die motorischen Kardinalsymptome und die On-Off-Fluktuationen als auch nicht-motorische Beschwerden positiv beeinflussen. Dass sich die Ergebnisse klinischer Studien mit den Daten aus dem Behandlungsalltag decken, bestätigten auch Experten auf der von Zambon unterstützten internationalen „Parkinson- Akademie“ in Barcelona. Prof. Dirk Woitalla, Essen, führte dazu die Daten der SETTLE-Studie an, in welcher sich die tägliche On-Zeit der 549 eingeschlossenen Parkinson-Patienten unter Safinamid nach 24 Wochen um 1,4 h verbesserte (vs. 0,5 h unter Plazebo) – mit entsprechender Abnahme der Off-Zeit. Auch die gesamte Motorik hatte sich gegenüber Plazebo signifikant verbessert. Weitere Studiendaten sprechen über positive Auswirkungen auf das bekanntlich nur schwer behandelbare Freezing. Um sein Wirkpotenzial optimal auszuschöpfen, ist es nach Woitalla vorteilhaft, Safinamid (Xadago®) schon früh einzusetzen, d. h. wenn unter Levodopa erste Anzeichen für Verschlechterungen auftreten.

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Datum:
03.05.2018