News


Praxiserfahrungen entsprechen Studiendaten

Safinamid wirkt auf Motorik, NMS und Lebensqualität

Neurologie

Das dual wirkende Safinamid kann bei Parkinson-Patienten die Motorik, Fluktuationen und auch nicht-motorische Symptome (NMS) wie Schmerzen bessern. Dass dabei die Ergebnisse klinischer Studien dem Behandlungsalltag entsprechen, wurde jetzt auf der von Zambon unterstützten internationalen „Parkinson-Akademie“ bestätigt.

Safinamid wird zur Behandlung von Patienten mit Morbus Parkinson im mittleren bis fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung eingesetzt, bei denen es im Verlauf der Levodopa- Therapie zu motorischen Komplikationen wie Fluktuationen und Dyskinesien kommt. Aufgrund seines dualen Wirkmechanismus mit einer dopaminergen und einer anti-glutamatergen Komponente kann das Medikament sowohl die motorischen Kardinalsymptome und die On-Off-Fluktuationen positiv beeinflussen, als auch nicht-motorische Beschwerden verringern. 250 europäische Parkinson-Experten kamen auf der Veranstaltung zu dem Schluss, dass die praktischen Therapieerfahrungen mit Safinamid weitgehend mit klinischen Studien übereinstimmen.

„Safinamid verlängert und verstärkt die Wirkung des Levodopa“, erläuterte Prof. Dirk Woitalla, Essen. „Die Patienten berichten über eine Verringerung der Off-Zeiten und eine Verbesserung der Beweglichkeit.“ Zudem gehe die On-Zeit-Verlängerung mit einem deutlichen Gewinn an Lebensqualität einher.
Neben den motorischen Therapiewirkungen berichteten die Teilnehmer der Akademie auch von Effekten von Safinamid auf unterschiedliche NMS, darunter Schmerzen und Denkfähigkeit. Einige seiner Patienten berichteten nach Beginn der Safinamid-Zusatztherapie in der Tat, klarer denken zu können, hob Woitalla hervor. Effekte auf die NMS werden mit der Modulation der Natrium- und Calciumkanäle in Verbindung gebracht. JL

Fachpressekonferenz:„Parkinson-Akademie“, Barcelona, 1.2.2018, unterstützt von Zambon; Safinamid: Xadago®

Bereitgestellt von:
Datum:
22.03.2018