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Alirocumab reduziert Mortalität bei Hochrisikopatienten

ODYSSEY OUTCOMES: Topline-Results

Kardiologie

Die Studie ODYSSEY OUTCOMES hat ihren primären Endpunkt erreicht und gezeigt, dass Hochrisikopatienten, die Alirocumab zusätzlich zu einer maximal tolerierten Statin- Therapie erhielten, signifikant weniger schwere kardiovaskuläre Ereignisse erfuhren als Patienten, die nur mit maximal tolerierten Statinen behandelt wurden.

ODYSSEY OUTCOMES untersuchte den Effekt von Alirocumab auf das Auftreten schwerer kardiovaskulärer Ereignisse bei knapp 19 000 Patienten, die im Median 2,6 Monate vor Studieneinschluss ein akutes Koronarsyndrom (ACS) hatten, und die bereits eine maximal tolerierte Statin-Dosis erhielten (90% hochdosiert). Im Median 2,8 Jahre lang behandelte man sie entweder mit Alirocumab oder Plazebo. Primärer Endpunkt war das Auftreten von MACE (Herzinfarkt, ischämischer Schlaganfall, Tod durch koronare Herzkrankheit (KHK) sowie stationär behandelte instabile Angina pectoris).

Alirocumab reduzierte das Gesamtrisiko für MACE um 15% (HR 0,85; 95%-KI 0,78-0,93; p=0,0003) und das Risiko für die Gesamtsterblichkeit ebenso um 15% (HR 0,85; 95%-KI 0,73- 0,98; p=0,026). Die Rate an KHK-bedingten Todesfällen war unter Alirocumab numerisch geringer (HR 0,92; 95%-KI: 0,76-1,11; p=0,38). In einer präspezifizierten Analyse zeigte sich bei Patienten mit LDL-C-Spiegeln ≥100 mg/dl ein ausgeprägterer Effekt von Alirocumab mit einer MACE-Reduktion um 24% und einem um 29% geringeren Mortalitätsrisiko (HR 0,71; 95%-KI: 0,56-0,90). MW

Symposium: Schwartz G et al.: The ODYSSEY OUTCOMES trial: topline results alirocumab in patients after acute coronary syndrome. The American College of Cardiology 67th Scientific Sessions, 10.3.2018, Orlando, USA Alirocumab: Praluent® (D, A, CH)

Bereitgestellt von:
Datum:
23.04.2018