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Studien / Branchendaten


Digitale Plattformen: Herausforderungen und Paradigmenwechsel in der Gesundheitsindustrie

Alltag

„Soziale Netzwerke im Internet, Bewertungsportale, Suchmaschinen, Sharing-Plattformen, App Stores, Online-Marktplätze und Medienplattformen bestimmen nicht nur unseren digitalen Alltag, sie verändern und beeinflussen weit mehr: Neue Geschäftsmodelle, den Umgang mit und die Verwertung von Daten, den Wettbewerb und Fragen des Datenschutzes und der -Souveränität.“ So beschreibt das BMWi treffend die Thematik Digitale Plattformen. „Charakteristisch für digitale Plattformen ist ihre Netzwerkstruktur.” (www.bmwi.de)

Digitale Netzwerkstrukturen in der Gesundheits- und Pflegeversorgung, im Gesundheitssystem – das erleben wir alle – sind nicht alltäglich und werden stark vermisst.

Plattformökonomie

Weiterhin definiert das BMWi folgendermaßen:

Ein Grundprinzip der digitalen „Plattformökonomie“ besteht darin, eine Vielzahl von (unterschiedlichen) Anbietern mit ihren Angeboten zusammenzubringen und sie unterschiedlichen Kunden auf einer gemeinsamen Plattform anzubieten. Dabei steigt die Attraktivität der Plattform für die eine Gruppe (z.B. App- Entwickler), je mehr Akteure der anderen Gruppe die Plattform nutzen (z.B. App-User) und umgekehrt (Netzwerkeffekt). Die dazugehörigen Geschäftsmodelle sind umso erfolgreicher, je besser es gelingt, geeignete und attraktive Gesamtsysteme („digitale Ökosysteme“) zu schaffen, die für die Kunden einen echten Mehrwert bieten. (https://www.agentur-gerhard.de/digitale-transformation/plattformoekonomie-die-verpasste-chance/)

Herausforderung                                                                

Das hoch angesehene deutsche Gesundheitssystem zeigt im Prozess der umfassenden Digitalisierung dringende Handlungsbedarfe, deren Bewältigung Lösungen erfordert, die einen souveränen und aufgeklärten Patienten in den Mittelpunkt stellen (siehe u.a. BGB § 630e Aufklärungspflichten Abs.2, Deutscher Ethikrat 2017). Die starke Fragmentierung der Sektoren verhindert einen reibungslosen Behandlungsprozess, unter Beteiligung aller relevanten Akteure. Ein notwendiger Wissensaustausch (z.B. in Notfallsituationen) und die Abstimmung von Therapien (z.B. bei intersektoral kohärenter Medikation) kann nicht ausreichend gewährleistet werden. Doppeluntersuchungen und Erhebungen bereits erfasster Daten verursachen vermeidbare Kosten. Patienten und ihre Angehörigen werden dabei unzureichend an der Kommunikation über Erkenntnisse aus Diagnostik und Therapien beteiligt, obwohl die Digitalisierung eine große Chance bietet, über die Stärkung der Gesundheitskompetenz die Patienten zu effizienten "Co-Therapeuten" fortzuentwickeln (Techniker Krankenkasse 2017). Eine Untersuchung zeigte, dass die Mehrheit der befragten Patienten selbst über ihre Gesundheitsdaten verfügen möchte und knapp die Hälfte befürwortete einen eingeschränkten Zugriff von medizinischem Personal auf ihre persönlichen Gesundheitsdaten (Schwartz et al. 2015). Darüber hinaus hat eine Befragung des Verbandes Bitkom gezeigt, dass 87% der Deutschen direkten Zugang zu ihren persönlichen Gesundheitsdaten wünschen. Zusätzlich ist der Zugang von Innovation in den Gesundheitsmarkt durch hohe Hürden sehr schwierig. 

m.Doc Gesundheitsplattform

Löst eine Digital-Health-Plattform, wie m.Doc, das beschrieben Dilemma? Die Begleitung der Menschen in gesundheitlichen Fragen – auf dem Weg durch die verschiedenen Einrichtungen des Gesundheitswesens. Das hört sich groß an und ist groß gedacht! Dem leistungsfähigen, aber verzweigten Gesundheitssystem mangelt es aus Patientensicht an Übersichtlichkeit und Transparenz.

Einfach, smart und digital: Mit dem klarem Ziel den Patienten an die Spitze – des neuen Ökosystems im Gesundheitswesen zu setzen - sowie die Anbieter zu unterstützen sich wieder stärker auf ihre Kernkompetenz konzentrieren zu können, die Versorgung der Menschen. Hier bringt die m.Doc Plattform zusammen, was zusammengehört und nur vermeintlich nicht zusammenpasst: Informationen aus verschiedenen IT-Systemen in Arztpraxis, Klinik, Reha und GKV/PKV, zusammengeführt mit Gesundheitsdokumentationen und getragen von einem breitem Partner Ecosystem mit Anwendungen und Services.

Durch Plattformtechnologien in Form eines Baukastensystems, können die Anbieter Digital Health für ihre spezifischen Belange konfigurieren und nutzen. Anwendungen wie

  • Smart Clinic: Der digitale Krankenhausbegleiter oder
  • Smart Insurance: Vom Kostenträger zum Gesundheitspartner

entstehen.

Mehr Informationen, weniger Wartezeiten, gezieltere Behandlung: Die Digitalisierung revolutioniert den Alltag und verbessert die Versorgung.

Digitale Technologien schaffen Win-Win-Situationen und sind ein wichtiger Teil des nächsten Evolutionsschritts des Gesundheitswesen. Hier treffen mündige Patienten auf kundenorientierte Anbieter.

Admir Kulin

Startete seine Karriere als Profi-Basketballspieler und -Trainer. Den Weg in die Gesundheitsbranche ebneten seine IT-und Management-Erfahrungen, die er während der Zeit bei der Nürburgring Automotiv GmbH sammelte, um dann als Mitglied der Geschäftsleitung der Vitaphone GmbH den Weg für einen Pionier in der Telemedizin mit zu tragen. Heute verantwortet er als CEO und Gründer der m.Doc GmbH die gesamte Ausrichtung des Unternehmens, ist Spezialist für den Gesundheitsmarkt und nicht nur für seine innovativen Ideen und Geschäftsmodelle bekannt, sondern auch als Sprecher für IT, Plattform und HealthCare-Themen deutschlandweit gefragt.“ 

Eingestellt durch:
Datum:
18.02.2018