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Studien / Branchendaten


ZUKUNFT.GESUNDHEIT.DIGITAL Trendbrief Nr.1/2017

„Daten sind das Öl des 21. Jahrhunderts“ lautet ein Zitat, das in kaum einer Rede oder Stellungnahme zur digitalen Transformation fehlt. Die Möglichkeiten der datenbasierten digitalen Medizin eines vernetzten Gesundheitswesens sind enorm. Bei der digitalen Patientenversorgung steht Deutschland noch am Anfang. Das muss sich fundamental ändern, wenn der digitale Standort Deutschland aufholen soll. Es braucht ein klares Bekenntnis zur konsequenten Digitalisierung des Gesundheitswesens. Das Förderkonzept des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur Medizininformatik ist dafür ein wichtiger Impuls. IT-Systeme können den Austausch von Daten aus Krankenversorgung, biomedizinischer und klinischer Forschung über die Grenzen von Institutionen und Standorten hinweg ermöglichen. Dabei muss von Anfang an für technische und semantische Interoperabilität gesorgt werden. Eine zentrale Rolle kommt hier der einrichtungsübergreifenden elektronischen Patienten akte zu. Sie hat das Potenzial, die für die Behandlung und Versorgung des Patienten erforderlichen Informationen zu bündeln und im Bedarfsfall den Beteiligten zur Verfügung zu stellen. Sie stärkt die Datensouveränität des Bürgers und ist notwendige Voraussetzung für die inhaltliche Vernetzung von Versorgung und Forschung.

Der Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V. vertritt in Deutschland die führenden IT-Anbieter im Gesundheitswesen. Unser Anspruch und Auftrag ist es, mit Politik und gesellschaftlichen Gruppen den Dialog über die digitale Transformation zu führen. Daher haben wir im letzten Jahr die Reihe Zukunft.Gesundheit.Digital gestartet. Dieser zweite Trendbrief mit einem Beitrag des Staatssekretärs Dr. Georg Schütte (BMBF) und einem Kommentar von Prof. Dr. Christiane Woopen greift die zentralen Themen und Thesen der Veranstaltung „High Tech und High Touch – Gesundheit wird digital!“ auf.

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Datum:
22.06.2017