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Anwenderberichte


Im Herzen ein RIS

Die Radiologie Herne zeigt die Vorteile einer digitalisierten Diagnostik auf Basis von medavis RIS auf.

230.000 Untersuchungen an 4 Standorten mit 150 Mitarbeitern und einer integrierten IT-Infrastruktur: In der Radiologie Herne sichert das Radiologie Informationssystem (RIS) der Firma medavis standortübergreifendes Arbeiten der Mitarbeiter, kurze Warte- und Behandlungszeiten für den Patienten und zeitnahe Abrechnung der erbrachten Leistung. Alle Unterlagen stehen ohne Zeit- und Informationsverlust jederzeit zur Verfügung.

Vertrauen stärkt Akzeptanz

„Wir vertrauen jetzt über 12 Jahre unserem medavis RIS, einem Werkzeug, das uns in den vielen Jahren, die wir es nun nutzen, nie im Stich gelassen hat“, beschreibt Dr. Labisch, Radiologe und Verantwortlicher für Bildarchivierung- und Kommunikationssysteme in der Radiologie Herne, das Verhältnis seiner Mitarbeiter zum zentralen IT-System. Ihm war es 2002 wichtig, ein Produkt auszuwählen, das die technischen und medizinischen Anforderungen erfüllt und dessen Hersteller mit den Kunden interagiert und partnerschaftlich zusammenarbeitet. Deshalb fiel die Wahl auf das inhabergeführte, mittelständische Unternehmen medavis. Dass diese Entscheidung richtig war, hat sich mehrfach bestätigt. Die Anwender werden bei Neuerungen am System stets mit eingebunden, „denn ihre Akzeptanz ist Voraussetzung dafür, dass das System unsere Arbeit verbessert“, sagt Dr. Labisch aus eigener Erfahrung. Deshalb findet grundsätzlich eine gemeinsame Prozessanalyse statt, bevor ein neues Feature eingesetzt wird.

Interoperabilität ist Voraussetzung

Da die Radiologie Herne als externer Dienstleister drei Krankenhäuser der Region betreut, muss dieser Prozess auch über die eigenen Organisationsgrenzen hinaus gedacht werden.  Der verlässliche Datenaustausch zwischen dem RIS, den Krankenhaus Informationssystemen (KIS) verschiedener Anbieter, einem leistungsstarken Bildarchiv (PACS) und anderen Modalitäten sowie die Integration der Spracherkennung sichern medizinische Versorgung auf höchstem Niveau. Darüber hinaus wird in Herne jedes Dokument über eine integrierte Scanfunktion mit Barcode-System konsequent digitalisiert, so dass sämtliche Daten im zentralen „Diagnostic Patient Center“ des RIS verfügbar sind. Die Mitarbeiter rufen gemäß ihrer Benutzerrolle alle Dokumente und Akten auf, egal an welchem der vier Standorte sie sich befinden. So ist es beispielsweise üblich, dass Zweitmeinungen von einem spezialisierten Kollegen, der an einem anderen Standort arbeitet, in Echtzeit gegeben werden. Eine 100 MBit-Leitung gewährleistet die Datenübertragung. „Würden wir heute noch das Papier von a nach b tragen, wären wir weniger effizient und hätten ein geringeres Leistungsniveau“, fasst Dr. Labisch zusammen.

Prozessoptimierung bringt Vorteile

„Das medavis RIS ist sehr intuitiv. Auch eine Aushilfskraft oder ein Kollege, der aus der Klinik zu uns wechselt, kann die wesentlichen Funktionen nach 30 Minuten bedienen und damit arbeiten“, lobt Dr. Labisch. Als Folge des aktiven digitalen Arbeitens, verkürzen sich Warte- und Behandlungszeiten für den Patienten. Mehrere Arbeitsschritte können parallel angestoßen werden, wenn zum Beispiel die Abrechnung einer Leistung oder eine weitere Untersuchung zeitgleich erstellt bzw. geplant werden.

Neben den Vorteilen in der medizinischen Versorgung bietet das RIS auch für die Geschäftsleitung wertvolle Funktionen. Mithilfe von Auswertungen einzelner Prozessschritte werden Analysen zur Wirtschaftlichkeit durchgeführt. Die Optimierung des Workflows führt dazu, dass jeder einzelne Arbeitsschritt schneller von statten geht. Durch die Einführung des medavis RIS konnte beispielsweise die durchschnittliche Befundungszeit von 48 auf 26 Stunden gesenkt werden. Weitere Kennzahlen dienen der Qualitätsprüfung, die regelmäßig im Rahmen der ISO-Zertifizierung durchgeführt wird.

Dem Anwender dienen

„Die Software muss dem Anwender dienen. Das zu erreichen funktioniert mit medavis sehr gut“, freut sich Dr. Labisch über das freundschaftliche, fast familiäre Verhältnis zwischen der Radiologie Herne und den Mitarbeitern des Anbieters. Aufgrund der guten Zusammenarbeit wurden Ideen und Wünsche in die Produktentwicklung aufgenommen. So ist eine stimmige IT-Lösung mit dem Herzstück RIS entstanden, die rund läuft, eine hohe Akzeptanz aufweist und immer verfügbar ist.

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Quelle: HealthTech Wire

Eingestellt durch:
Datum:
16.03.2015