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Anwenderberichte


Vom ersten Tag an intuitiv

Morgens noch in der Radiologie Gersag, nachmittags bereits wieder beim zuweisenden Arzt – die Kommunikationsinfrastruktur der radiologischen Praxis in Emmenbrücke bei Luzern macht es möglich. Sie wird gesteuert vom RIS der Firma medavis. Optimal auf die Praxis ausgerichtet, sorgt es für einen effizienten und sicheren Informationsfluss intern wie extern und garantiert kurze Wartezeiten, schnelle Behandlungsergebnisse und wirtschaftliches Arbeiten.

„Intuitiv finden, was man braucht. Das beschreibt meine Vorstellung von einer geeigneten Software sehr gut“ bringt Dr. med. Heinrich Hofstetter aus der Radiologie Gersag auf den Punkt, wie er sich die Arbeit mit dem RIS vorstellt. „Wir sind ein privates Institut und haben den Anspruch einen super Service zu bieten. Dabei muss mich die Software unterstützen.“ Um von A wie Abrechnung bis Z wie Zuweiserbindung digital arbeiten zu können, haben sein Kollege Dr. med. Ralf Wandt und Hofstetter erstmal ordentlich gearbeitet.

Gemeinsam mit einem Mitarbeiter der Firma medavis sammelten sie alle Informationen, die das RIS braucht um die Praxisprozesse vom ersten Tag an sauber zu unterstützen. Neben einer reibungslosen Terminierung und der zeitnahen Abrechnung war ihnen ein Punkt besonders wichtig: „Ich möchte die Bilder sehen, wenn der Patient noch auf dem Tisch oder im Gerät liegt. So kann ich schnell beurteilen, ob ich weitere Aufnahmen brauche oder ob sich der Patient anziehen darf. Je nach Verletzung aber auch ganz generell ist es eine Zumutung für den Patienten, wenn er mehrfach CT, MRT oder Röntgen über sich ergehen lassen muss, nur weil mir ein Bild fehlt.“ Der einfache Wechsel zwischen RIS ins PACS und wieder zurück ins RIS war deshalb ein wichtiges Kriterium.

Gut vorbereitet lief die Einführung fix, die Ärzte wurden geschult und die Arbeit ging vom ersten Tag an sehr flüssig. „Die exzellente Prozessunterstützung ermöglicht es uns, dass wir einen Patienten, der morgens um 11 bei uns ist, bereits am Nachmittag wieder zum Termin beim Zuweiser senden können.“ Das ist auch deshalb möglich, weil Hofstetter und Wandt bereits während der Befundung via Spracherkennung die Dokumentation erledigen. Diese wird direkt aus dem RIS aufgerufen und steht im Hintergrund immer zur Verfügung. „Eine Standard-Dokumentation bei mir lautet: Normal, normal, normal, etwas Spezielles zum Patienten, normal, normal – und schon ist die Dokumentation erledigt“ beschreibt Herr Dr. Hofstetter die Arbeit mit Spracherkennung und Textbausteinen. Sein Bericht ist innerhalb von zwei bis vier Stunden diktiert und an den Zuweiser versendet.

Die digitale, behandlungsbegleitende Datenerfassung optimiert auch die Abrechnung, für die medavis eine auf die Schweiz angepasste Lösung anbietet. „Die Software trägt viel für die Wirtschaftlichkeit der Praxis bei. Sie lotst mich durch den Prozess, beschleunigt diesen und sorgt dafür, dass ich nichts vergesse. Das nenne ich intuitives Arbeiten und das, obwohl ich noch immer nicht alle Funktionen, die das RIS bietet, nutze“ erläutert Dr. Hofstetter.

Neben Wirtschaftlichkeit und Zeitersparnis denkt Herr Dr. Hofstetter immer an den Patienten: „Ich möchte ihm seine Bilder zeigen. Dann versteht er besser, welche Verletzung er hat und kann nachvollziehen, warum eine Therapie so oder so durchgeführt wird.“ Das Bild zu zeigen, ermöglicht ihm die PACS-Integration. „Der große Vorteil der Digitalisierung besteht darin, dass die Zusammenarbeit mit allen am Behandlungsprozess Beteiligten verbessert wird. Da schließe ich den Patienten mit ein. Die Abstimmung und der Informationstranfer mit dem Zuweiser laufen zügig, der Patient muss nicht lange warten und kann in seine Behandlung einbezogen werden. Ich wiederum kann mich auf die medizinische Arbeit konzentrieren, weil Dokumentation und Abrechnung einfach nebenher passieren.“

So aufgestellt sieht sich Dr. Hofstetter gut für eine Zukunft gewappnet, in der die Patienten immer stärker eingebunden sein wollen. „Wir leben in einem voyeuristischen Zeitalter. Schon heute erklären wir dem Patienten den Schweregrad seiner Verletzung anhand der Bilder. Das schafft Verständnis für die Art der Therapie und verdeutlicht unsere Leistung als Arzt. Da die Patienten immer kritischer in der Wahl des Arztes werden und sich zunehmend selber informieren, hilft uns die IT dabei, diesen Ansprüchen zu begegnen.“

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Quelle: HealthTech Wire

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Datum:
24.08.2015