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Anwenderberichte


Anwender vertrauen auf medavis RIS

Den Befundworkflow zu beschleunigen, das war die Motivation der Ärzte in Ravensburg, weshalb man sich 2014 für die Umstellung des Dokumentationsprozesses entschloss. „Wir betreuen auch stationäre Patienten und die Kollegen in der Klinik erwarten den Befund mit Abschluss der Untersuchung. Um das zu ermöglichen, haben wir die Spracherkennung eingeführt“, beschreibt Dr. Lothar Keller, Radiologe und Verantwortlicher für die IT in der Gemeinschaftspraxis für Radiologie und Nuklearmedizin, die Situation. Damit die Ärzte von den Vorteilen der neuen IT-Lösung optimal profitieren, wurde die Spracherkennung auf Basis von SpeechMagic der Firma Nuance tief ins medavis RIS integriert.

Das Ergebnis überzeugt die Anwender. Sie diktieren heute direkt in der bekannten Maske des medavis RIS und sehen dabei das Bild, das sie befunden sowie den Text, den sie in ihr Diktiergerät sprechen. Auch entscheiden sie jetzt selber, wann sie Fehler korrigieren oder den Text freigeben und übermitteln. So hat sich die Befunderstellung in den meisten Fällen auf einen einzigen, nur vom Arzt durchgeführten Arbeitsschritt reduziert. „Das ist ein klarer Zeitgewinn und damit gleichzeitig ein maßgeblicher wirtschaftlicher Vorteil. Aus meiner vorherigen Tätigkeit weiß ich, dass der Break Even unter zwei Jahren liegen kann. Hier in Ravensburg können wir das momentan noch nicht belegen. Wir freuen uns zurzeit einfach darüber, dass wir unsere Arbeit einfacher und schneller erledigen können“, fasst Dr. Keller den Effekt zusammen.

Ein Vorteil der neuen Spracherkennungslösung ist die flexible Aufnahme neuer Wörter. Der Arzt kann selbst entscheiden, wann er eine Korrektur anstößt und was durch den Administrator bearbeitet und in den Wortstamm aufgenommen wird. Dass der neue Dokumentationsweg so gern gegangen wird, führt Dr. Keller auch darauf zurück, dass die Anwender gerne mit dem RIS arbeiten. Die Ärzte und Mitarbeiter in Ravensburg nutzen das System an unterschiedlichen Standorten. An jedem Arbeitsplatz steht ihnen ihr individuelles Benutzerprofil zur Verfügung. Dieses wird im medavis RIS verwaltet. Das System läuft auf einem zentralen Server. Eine 45 MBit Leitung gewährleistet kurze Reaktionszeiten trotz zentraler Installation. So zu arbeiten hat den Vorteil, dass die Funktionen des RIS, wie beispielsweise gemeinsame Arbeitslisten, intensiv genutzt werden.

Dass diese Arbeitsfunktionen im RIS so ausgiebig genutzt werden, liegt laut Dr. Keller auch an den einfachen Möglichkeiten des Customising. Das RIS ist so flexibel, dass es sich an den individuellen Workflow anpasst und individuelle Besonderheiten berücksichtigt werden können. Die gemeinsame, sehr positive Zusammenarbeit mit dem Anbieter medavis hat dazu geführt, dass auch die Einführung der Spracherkennung ohne Probleme verlief. Die Erwartungen wurden erfüllt, trotz anfänglicher Skepsis. „Weil die Spracherkennung die gewohnte Arbeitsweise doch sehr verändert, hatte ich Bedenken, ob alle Kollegen mitmachen. Ich wurde positiv überrascht. Die Kollegen wurden gut geschult und haben sich konsequent in die Thematik eingearbeitet. Der anfangs größte „Gegner“ unterstützt mich jetzt bei den Skeptikern“, freut sich Dr. Keller.

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Quelle: HealthTech Wire

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Datum:
12.05.2015