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Anwenderberichte


medavis RIS ermöglicht optimierte Diagnostik

Als Maximalversorger ist das Klinikum Darmstadt von großer Wichtigkeit im südhessischen Raum. Das Lehrkrankenhaus bietet alle gängigen Methoden zur interventionell radiologischen Behandlung an und führt jährlich circa 90.000 radiologische Untersuchungen durch.

Klinikum Darmstadt als Vordenker

Mit der Entscheidung 1999 ein RIS einzuführen, zeichnete sich das Klinikum Darmstadt als Vordenker aus. Ausschlaggebend war damals „eine Kombination aus Fortschrittsgedanken, Sicherheits- und Workflowaspekten – im Prinzip dieselben Gründe, die einen heute dazu bewegen, ein RIS zu kaufen“, erläutert Alexander Steinmetz, Radiologe am Darmstädter Klinikum. Zu der Zeit besaß das Klinikum schon ein Krankenhausinformationssystem (KIS), das von der IT-Abteilung programmiert wurde. Es brauchte eine Schnittstelle zum Übermitteln der sogenannten DICOM Worklists an die Großgeräte, um mehr Sicherheit für die Patienten zu gewährleisten. „Zu Anfang wurde diese Schnittstelle auch intern programmiert, aber dies erwies sich als fehlerbehaftet und nicht komfortabel. Wir wollten ein System, das eine eindeutige Zuordnung von Befund und Patient ermöglicht und das Verwechseln von Bildern verhindert“, führt Herr Steinmetz aus.

Als deutsche Firma in Kundennähe fiel die Wahl auf medavis

Bei der Entscheidung für medavis war ausschlaggebend, dass es sich um eine deutsche Firma in Kundennähe handelt und ein persönlicher Kontakt zur Institutsleitung bestand: „Wir nehmen bevorzugt deutsche Anbieter“, erläutert Herr Steinmetz, „und dass medavis nur zwei Stunden Fahrt von uns entfernt ist, ist ein Standortvorteil. Zudem kennt mein Chef, der die Entscheidung traf, einen der drei Firmengründer persönlich von radiologischen Kongressen.“

medavis – auch ein verlässlicher Partner in puncto Schnittstellen

„Die größte Herausforderung, damals wie heute, ist die Schnittstellenproblematik“, verweist Herr Steinmetz. „Da es immer neue Bedürfnisse gibt, beispielsweise ein Gerätekauf oder ein neues KIS, muss man immer wieder die gesamten Schnittstellen zum Funktionieren bringen.“ Die Darmstädter Radiologie schätzt, dass sie dabei in medavis einen verlässlichen Partner hat: „Wenn wir etwas verbessern wollen, stehen wir insbesondere mit den Schnittstellenentwicklern von medavis in engem Kontakt“, bekräftigt Herr Steinmetz. Der vertraute Umgang mit medavis ergibt sich auch aus der Beständigkeit des Personals: „Wenn ich anrufe, wird der Anruf meist von der gleichen Person entgegengenommen, man weiß, wer ich bin.“

Neuerungen werden unterstützt

„Als Radiologie ist man immer in irgendeiner Form auch Innovator, d.h. man kauft immer wieder neue Geräte und das bringt technische Herausforderungen mit sich. Deshalb ist es wichtig, dass ein RIS Hersteller permanent mit medizinischen und technischen Neuerungen Schritt hält und das Produkt weiterentwickelt,“ erläutert Herr Steinmetz. „So wird z.B. die Nierenfunktionsstörung nicht länger durch Kreatinin-Werte, sondern durch den GFR-Wert ausgedrückt. Dies wird nun in der Software berücksichtig und ist in der neuesten Version des medavis RIS eingepflegt.“

RIS-Funktionen erleichtern die Arbeit

Insbesondere die Optimierung des Workflows durch Spracherkennung hat sich „positiv auf unsere Befundlaufzeit und Zufriedenheit der Zuweiser ausgewirkt“, lobt Herr Steinmetz. Auch wird das Erstellen persönlicher Arbeitslisten gerne von Assistenzärzten zur Dokumentation der erforderlichen Untersuchungen genutzt. Ebenso anerkennt er: „Das Diagnostic Patient Center find ich schön, da man im Befund auf einen Blick die Vorgeschichte eines Patienten sieht. Es ist auch gut, dass man in der Arbeitsliste die KIS- und RIS-Daten einblenden kann, sodass die Kontaktdaten des Anforderers  direkt vorliegen. Auch die Textbausteinfunktion gefällt mir. All das beschleunigt den Workflow immens. Die Mail- und die Statistikfunktion des medavis RIS ist überaus hilfreich, ich möchte beides nicht missen. Außerdem ist das RIS sehr laufstabil. Wir sind wirklich sehr zufrieden.“

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Quelle: HealthTech Wire

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Datum:
28.04.2015